Chronologischer Verlauf der Berichterstattung zu dieser Geschichte.
Story-Updates
Chronologische Versionen unseres Artikels, mit den seit der vorherigen Fassung neu hinzugekommenen Fakten.
22. Mai 2026, 14:07 · Aktuelle Fassung
Rechnungshof drängt auf umfassende Gesundheitsreform bis 2040
Neu in dieser Fassung
Abgeleitet von seinen Prüfungen der vergangenen Jahre finden sich darin 15 Reformvorschläge für Versorgungsstrukturen, Finanzierung und Steuerung.
"Federführung" klar zu definieren Wie in vielen Bereichen brauche es den gemeinsamen Reformwillen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen für eine neue Ziel-, Finanzierungs- und Steuerungsstruktur, so die Präsidentin weiter: "Die Federführung des Reformprozesses muss aber klar definiert sein, gleichsam als Motor der Reform." Reformversuche waren in der Vergangenheit immer wieder an fehlender Einigkeit der verschiedenen Akteure gescheitert.
"Geld folgt Leistung" bei Finanzierung Im Bereich Finanzierung hält der RH sowohl die aktuelle Finanzierung der Krankenversicherung als auch der öffentlichen Spitäler für problematisch.
Er schlägt vor, die Mittelverteilung abgeleitet aus der neuen Zielstruktur festzulegen, nach dem Motto "Geld folgt Leistung".
Sparen solle man bei "Faktorkosten", etwa bei Ärztegehältern oder für Medikamente, weil beide in den vergangenen Jahrzehnten über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum gestiegen sind (der STANDARD berichtete ausführlich dazu).
Mehr Qualität, mehr Steuerung Krankenhausreform in Sachsen-Anhalt: Was sich für Kliniken ändern soll Hauptinhalt 22.
Mai 2026, 14:28 Uhr Sachsen-Anhalt muss seine Krankenhausplanung an die Reform des Bundes anpassen.
Insgesamt gibt es 44 Krankenhäuser an 53 Standorten.
Ein Krankenhaus soll künftig nicht mehr einfach "alles ein bisschen" machen, sondern nur noch die Leistungen anbieten dürfen, für die es genügend Personal, Technik und Erfahrung hat.
Neu wäre auch die Möglichkeit, vor allem im ländlichen Bereich Krankenhäuser als "sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen" zu bestimmen, die neben stationärer auch erweiterte ambulante Behandlung anbieten.
Ein "Weiter so" darf es nicht geben.
MDR (Frank Nowak, Moritz Arand) | Erstmals veröffentlicht am 21.
Mai 2026 Dieses Thema im Programm: MDR S-ANHALT | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 20.
Das ist der Plan für die Klinik-Zusammenlegung im Kreis Kleve ab 2031/2032.
60 Millionen Euro wird sie selbst in das Projekt investieren - der Rest soll vom Bund und vom Land kommen.
Mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro wäre es das größte Krankenhausförderprojekt sein, das es jemals in NRW gab.
Bruni Berns von der Mitarbietervertretung in Goch betont, man mache sich keine Sorgen: "Wir im Wilhelm Anton Hospital in Goch sind ein tolles Team, geben hier alles und werden auch in Kleve alles geben, wenn wir irgendwann umziehen." Zusätzlich zu den bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rechnet die KKLE sogar damit, dass darüber hinaus auch noch neue Arbeitsplätze entstehen werden.
Menschen im Kreis Kleve sollen damit die höchste Stufe der Notfallversorgung in Anspruch nehmen können - Stufe 3.
Bisher waren es in Kleve Stufe 2 und in den restlichen Städten sogar nur Stufe 1.
Voraussetzung für Stufe 3 ist, unter anderem, dass alle notwendigen Fachdisziplinen vor Ort sind, um auch komplexeste Notfälle zu behandeln.
Laut KKLE werden aktuell 30 Prozent der Menschen aus dem Kreis Kleve nicht im Kreis behandelt, weil dafür die entsprechenden Disziplinen fehlen.
Was sich bei Österreichs Gesundheitssystem alles ändern soll Eine völlige Neuaufstellung des teuren und mitunter sehr ineffizienten Gesundheitssystems hat sich die Dreierkoalition im Rahmen der "Reformpartnerschaft" vorgenommen.
In seinem 40-seitigen Themenpapier "Gesundheitssystem 2040" listet er, abgeleitet von seinen Prüfungen, 15 konkrete Vorschläge für eine umfassende Reform auf.
Die 15 Empfehlungen gliedern sich in drei Handlungsfelder.
Transformationspfad: Daraus abgeleitet wäre für die Zeit bis 2040 ein Transformationspfad zu entwickeln, der mit Meilensteinen auf Finanzierungs- und Leistungsseite hinterlegt ist.
Gezielte Einbindung privater Mittel: "Eine Fortführung der aktuellen Finanzierung und die hohen Defizite der Sozialversicherung bzw.
Abgänge der Krankenanstalten bergen das Risiko von Qualitäts- und Leistungsdefiziten im öffentlichen Gesundheitssystem und von nicht steuerbaren Privatzahlungen", heißt es in dem Bericht.
"Stattdessen sollten eine sozial verträgliche Bemessung und gezielte Integration von privaten Geldern in das öffentliche Gesundheitssystem geprüft werden." Dazu gehören etwa Selbstbehalte, eine bessere Steuerung der Prävention wie auch ein gezielterer Einsatz von Kuraufenthalten.
Doch: "Zentrale Informationen wie Diagnosen aus dem niedergelassenen Bereich standen bisher nicht zur Verfügung oder waren nicht ausreichend bzw.
Die Elektronische Gesundheitsakte ELGA bleibt hinter ihren technischen Möglichkeiten zurück, Daten der Krankenanstaltenträger und der Krankenversicherungsträger werden nicht systematisch zusammengeführt." Versorgungsplanung: Mit einer besseren Datengrundlage ließe auch die Planung verbessern.
"Beispielsweise findet im niedergelassenen Bereich bis heute keine systematische Ergebnisqualitätsmessung statt", heißt es in dem Papier.
Orientierung für Patienten verbessern: Das betreffe etwa das Wartezeitenmanagement (jedenfalls für zeitkritische Behandlungen), aber auch erste Informationen (1450) und gegebenenfalls daran anknüpfende Anreize.
Zuständigkeiten klären: Es müsse geklärt werden, "wer im Prozess der Umsetzung dieses Zielbildes welche Rolle innehat und wer für welche Entscheidungen verantwortlich ist".
Die Politik solle dabei auch veränderte Erwartungen, etwa den Leitsatz "digital vor ambulant vor stationär", proaktiv an die Patientinnen und Patienten herantragen.
Mehr Daten, mehr Qualität bei Steuerung Bei der "Steuerung" will der RH "Performance-Indikatoren" einführen.
Generell sei zudem geboten, "Zuständigkeiten zu klären und Verantwortungsübernahme zu gewährleisten".
Die ab 2026 verpflichtende Diagnosecodierung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sehe der Rechnungshof hierbei als Chance für eine substanzielle Weiterentwicklung der Planung.
Bemühungen nicht ausreichend Die aktuellen Bemühungen der Politik hält das Prüforgan offensichtlich für nicht ganz ausreichend: "Dem Rechnungshof ist bewusst, dass aktuell mehrere Reformprojekte und Verhandlungsrunden eingesetzt sind.
Dann ist eine Richtungsentscheidung notwendig, die ein längerfristiges Ziel vorgibt." Die Dringlichkeit untermauerte der Rechnungshof mit einem Blick auf die stark sinkende Effizienz im Krankenhausbereich: So seien etwa die Kosten je Belagstag in landesfinanzierten Krankenanstalten zwischen 2014 und 2024 um 92 Prozent gestiegen.
Im selben Zeitraum sei die Zahl der Belagstage jedoch um 19 Prozent gesunken.
The Austrian Court of Audit (Rechnungshof) emphasizes the need for a health care reform by 2040.
The public health expenditures in Austria are projected to be around 44 billion euros in 2024.
Despite high and increasing health expenditures, supply problems exist in the Austrian healthcare system.
The Court of Audit suggests developing a target structure for more primary care, fewer parallel structures, and hospital concentration.
The Court of Audit finds the current financing of health insurance and public hospitals problematic.
The Court of Audit proposes to allocate funds based on performance, following the principle 'money follows performance'.
The Court of Audit suggests saving on factor costs such as doctors' salaries and medications.
The Court of Audit recommends examining the integration of private funds into the public healthcare system.
The Court of Audit aims to introduce performance indicators, improve data collection, and enhance patient orientation.
The Court of Audit sees a time window until 2028 for preparatory measures before a long-term decision is necessary.
Chancellor Christian Stocker expects results from the planned healthcare reform by the end of the year.
The opposition FPÖ and the governing NEOS criticize the lack of genuine reform efforts by ÖVP, SPÖ, and the Greens.
FPÖ health spokesman Gerhard Kaniak demands immediate structural reforms and a single financing system without patient co-payments.
NEOS social spokesman Johannes Gasser calls for profound structural reforms instead of further individual measures.
22. Mai 2026, 13:39
Rechnungshof legt 15 Reformvorschläge für Österreichs Gesundheitssystem vor
Neu in dieser Fassung
Abgeleitet von seinen Prüfungen der vergangenen Jahre finden sich darin 15 Reformvorschläge für Versorgungsstrukturen, Finanzierung und Steuerung.
"Federführung" klar zu definieren Wie in vielen Bereichen brauche es den gemeinsamen Reformwillen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen für eine neue Ziel-, Finanzierungs- und Steuerungsstruktur, so die Präsidentin weiter: "Die Federführung des Reformprozesses muss aber klar definiert sein, gleichsam als Motor der Reform." Reformversuche waren in der Vergangenheit immer wieder an fehlender Einigkeit der verschiedenen Akteure gescheitert.
"Geld folgt Leistung" bei Finanzierung Im Bereich Finanzierung hält der RH sowohl die aktuelle Finanzierung der Krankenversicherung als auch der öffentlichen Spitäler für problematisch.
Er schlägt vor, die Mittelverteilung abgeleitet aus der neuen Zielstruktur festzulegen, nach dem Motto "Geld folgt Leistung".
Sparen solle man bei "Faktorkosten", etwa bei Ärztegehältern oder für Medikamente, weil beide in den vergangenen Jahrzehnten über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum gestiegen sind (der STANDARD berichtete ausführlich dazu).
Mehr Qualität, mehr Steuerung Krankenhausreform in Sachsen-Anhalt: Was sich für Kliniken ändern soll Hauptinhalt 22.
Mai 2026, 14:28 Uhr Sachsen-Anhalt muss seine Krankenhausplanung an die Reform des Bundes anpassen.
Insgesamt gibt es 44 Krankenhäuser an 53 Standorten.
Ein Krankenhaus soll künftig nicht mehr einfach "alles ein bisschen" machen, sondern nur noch die Leistungen anbieten dürfen, für die es genügend Personal, Technik und Erfahrung hat.
Neu wäre auch die Möglichkeit, vor allem im ländlichen Bereich Krankenhäuser als "sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen" zu bestimmen, die neben stationärer auch erweiterte ambulante Behandlung anbieten.
Ein "Weiter so" darf es nicht geben.
MDR (Frank Nowak, Moritz Arand) | Erstmals veröffentlicht am 21.
Mai 2026 Dieses Thema im Programm: MDR S-ANHALT | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 20.
The medical facilities in Goch and Kevelaer will close and be replaced by expanded hospitals in Kleve and Geldern starting 2031/2032.
Patients from Wilhelm-Anton-Hospital in Goch will be moved to the medical center in Kleve.
Patients from Marienhospital Kevelaer will be moved to Geldern.
The Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE) will manage the new hospitals in Kleve and Geldern.
KKLE will invest 60 million euros in the project, with the rest of the 300 million euros coming from the federal and state governments.
22. Mai 2026, 12:37
Rechnungshof fordert umfassende Reform des österreichischen Gesundheitssystems bis 2040
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 11:32
Rechnungshof fordert umfassende Reform des österreichischen Gesundheitssystems bis 2040
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 09:02
Österreich plant umfassende Reform des Gesundheitssystems bis 2040
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
Chronologische Quellenartikel
22. Mai 2026, 08:31Kurier
Was sich bei Österreichs Gesundheitssystem alles ändern soll
22. Mai 2026, 08:39Oberösterreichische Nachrichten
15 Vorschläge: Rechnungshof mit eigenen Ideen für eine Gesundheitsreform nachrichten.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.WIEN.
22. Mai 2026, 11:27Der Standard
"Zeitkritische" Gesundheitsreform: Rechnungshof regt Selbstbehalte für Patienten und Performance-Bewertung an
22. Mai 2026, 12:28MDR
Krankenhausreform: Sachsen-Anhalt plant Kliniken nach Qualität und Bedarf
22. Mai 2026, 13:32WDR
300 Millionen Euro für Krankenhäuser im Kreis Kleve
22. Mai 2026, 13:59ORF
Rechnungshof mahnt Gesundheitsreform ein
The project aims to be the largest hospital promotion project in North Rhine-Westphalia (NRW).
Ambulatory care will continue to be provided at the locations of the closed hospitals in Goch and Kevelaer.
Specialist departments from Goch and Kevelaer will relocate to Geldern and Kleve.
Bruni Berns from the employee representation in Goch stated that the team will continue to perform well even after the move to Kleve.
KKLE expects that new jobs will be created in addition to the existing workforce.
The goal is to improve medical care in the region, especially in emergency medicine.
The hospitals in Kleve and Geldern aim to provide the highest level of emergency care (Level 3).
Currently, Kleve provides Level 2 emergency care, and the rest of the cities provide Level 1.
Currently, 30 percent of people from the Kleve district are not treated within the district due to a lack of necessary disciplines.
Special treatments for strokes will be possible in the future.
The setup of a thoracic surgery department is planned in Kleve.
The hospital in Geldern will be expanded, not renovated.
The plans for the hospital transformation are currently with the Kleve district council.
The district council will decide at the end of July whether to approve the project.
After approval, the corresponding funds still need to be allocated.
Was sich bei Österreichs Gesundheitssystem alles ändern soll Eine völlige Neuaufstellung des teuren und mitunter sehr ineffizienten Gesundheitssystems hat sich die Dreierkoalition im Rahmen der "Reformpartnerschaft" vorgenommen.
In seinem 40-seitigen Themenpapier "Gesundheitssystem 2040" listet er, abgeleitet von seinen Prüfungen, 15 konkrete Vorschläge für eine umfassende Reform auf.
Die 15 Empfehlungen gliedern sich in drei Handlungsfelder.
Transformationspfad: Daraus abgeleitet wäre für die Zeit bis 2040 ein Transformationspfad zu entwickeln, der mit Meilensteinen auf Finanzierungs- und Leistungsseite hinterlegt ist.
Gezielte Einbindung privater Mittel: "Eine Fortführung der aktuellen Finanzierung und die hohen Defizite der Sozialversicherung bzw.
Abgänge der Krankenanstalten bergen das Risiko von Qualitäts- und Leistungsdefiziten im öffentlichen Gesundheitssystem und von nicht steuerbaren Privatzahlungen", heißt es in dem Bericht.
"Stattdessen sollten eine sozial verträgliche Bemessung und gezielte Integration von privaten Geldern in das öffentliche Gesundheitssystem geprüft werden." Dazu gehören etwa Selbstbehalte, eine bessere Steuerung der Prävention wie auch ein gezielterer Einsatz von Kuraufenthalten.
Doch: "Zentrale Informationen wie Diagnosen aus dem niedergelassenen Bereich standen bisher nicht zur Verfügung oder waren nicht ausreichend bzw.
Die Elektronische Gesundheitsakte ELGA bleibt hinter ihren technischen Möglichkeiten zurück, Daten der Krankenanstaltenträger und der Krankenversicherungsträger werden nicht systematisch zusammengeführt." Versorgungsplanung: Mit einer besseren Datengrundlage ließe auch die Planung verbessern.
"Beispielsweise findet im niedergelassenen Bereich bis heute keine systematische Ergebnisqualitätsmessung statt", heißt es in dem Papier.
Orientierung für Patienten verbessern: Das betreffe etwa das Wartezeitenmanagement (jedenfalls für zeitkritische Behandlungen), aber auch erste Informationen (1450) und gegebenenfalls daran anknüpfende Anreize.
Zuständigkeiten klären: Es müsse geklärt werden, "wer im Prozess der Umsetzung dieses Zielbildes welche Rolle innehat und wer für welche Entscheidungen verantwortlich ist".
Die Politik solle dabei auch veränderte Erwartungen, etwa den Leitsatz "digital vor ambulant vor stationär", proaktiv an die Patientinnen und Patienten herantragen.
Mehr Daten, mehr Qualität bei Steuerung Bei der "Steuerung" will der RH "Performance-Indikatoren" einführen.
Generell sei zudem geboten, "Zuständigkeiten zu klären und Verantwortungsübernahme zu gewährleisten".
Die ab 2026 verpflichtende Diagnosecodierung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sehe der Rechnungshof hierbei als Chance für eine substanzielle Weiterentwicklung der Planung.
Bemühungen nicht ausreichend Die aktuellen Bemühungen der Politik hält das Prüforgan offensichtlich für nicht ganz ausreichend: "Dem Rechnungshof ist bewusst, dass aktuell mehrere Reformprojekte und Verhandlungsrunden eingesetzt sind.
Dann ist eine Richtungsentscheidung notwendig, die ein längerfristiges Ziel vorgibt." Die Dringlichkeit untermauerte der Rechnungshof mit einem Blick auf die stark sinkende Effizienz im Krankenhausbereich: So seien etwa die Kosten je Belagstag in landesfinanzierten Krankenanstalten zwischen 2014 und 2024 um 92 Prozent gestiegen.
Im selben Zeitraum sei die Zahl der Belagstage jedoch um 19 Prozent gesunken.