Bei einem Zugunglück zwischen Rouen und Caen sind am Freitagabend fünf Waggons entgleist, einer kippte auf die Seite; die Ermittler prüfen einen möglichen Sabotageakt als Ursache.
Der Zug war am Freitagabend auf der Strecke zwischen Rouen und Caen unterwegs, als er mit einem Gegenstand kollidierte. Dabei entgleisten fünf Waggons, einer davon kippte zur Seite, wie die Staatsanwaltschaft Rouen mitteilte. Der Vorfall ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen im Raum Cléon in der nordwestfranzösischen Region.
Hintergründe des Vorfalls
Staatsanwalt Sébastien Gallois erklärte am Wochenende, bisher gebe es «keine Anhaltspunkte für eine böswillige Handlung mit der vorsätzlichen Absicht, den Zug zum Entgleisen zu bringen, und schon gar nicht für einen Anschlag». Zugleich bestätigte er, dass Ermittler auch die Möglichkeit eines Sabotageakts in Betracht ziehen. Die Behörden arbeiten dabei eng mit dem Bahnnetzbetreiber SNCF Réseau zusammen.
