Beim letzten Stierlauf des diesjährigen San-Fermín-Festes in Pamplona sind am 14. Juli zehn Teilnehmer verletzt worden, zwei davon schwer durch Hornstöße, während die Polizei einen als Joker verkleideten US-Influencer vorläufig festnahm.

Beim achten und letzten Stierlauf des San-Fermín-Festes in Pamplona sind am Dienstag insgesamt zehn Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Veranstalter handelte es sich bei allen Verletzten um Männer im Alter zwischen 18 und 86 Jahren, die meisten von ihnen waren Spanier. Wie die offizielle Mitteilung weiter berichtete, wurden die Verletzten mit Prellungen, Quetschungen, Schnittwunden und Knochenbrüchen in Krankenhäuser gebracht.

Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders RTVE war der letzte Lauf der gefährlichste der insgesamt acht Rennen des Jahres. Zwei Läufer erlitten schwere Verletzungen durch Hornstöße. Unter ihnen befand sich ein 46-Jähriger, der von einem der bis zu 600 Kilogramm schweren Kampfbullen am Brustkorb getroffen wurde, sowie ein 18-Jähriger, der am Oberschenkel aufgespießt wurde. Zudem nahm ein 86-jähriger Brite aus Halesowen bei Birmingham an dem Lauf teil und erlitt Verletzungen an der rechten Hand, an der linken Augenbraue und am linken Ellenbogen.