Wieselburg, 25 Juli 2026
Die WSG Tirol hat am Freitagabend in der ersten Runde des ÖFB-Cups beim niederösterreichischen Landesligisten SC Wieselburg einen 6:0-Kantersieg gefeiert und ist damit in die nächste Runde eingezogen.
Bereits nach 22 Minuten brachte Ademola Ola-Adebomi die Tiroler in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte baute die Mannschaft von Trainer Thomas Silberberger den Vorsprung deutlich aus. „Es war eine konzentrierte Leistung über neunzig Minuten, die Mannschaft hat den Pflichtaufgabencharakter der Partie angenommen“, hieß es aus dem Umfeld der WSG.
Kurz vor der Pause sorgte Evan Eghosa Aisowieren mit einem Doppelpack (31., 45.) für klare Verhältnisse. Der Mittelstürmer nutzte seine Chancen eiskalt und stellte die Weichen bereits vor dem Seitenwechsel auf Sieg.
Hattrick als Highlight
Nikolai Baden Frederiksen war mit seinen drei Treffern in den Minuten 44, 52 und 71/72 der herausragende Akteur des Abends. Der Däne, der erst seit dieser Saison das WSG-Trikot trägt, zeigte dabei seine Torgefährlichkeit aus unterschiedlichen Situationen. Mit seinem Hattrick entschied er die Partie frühzeitig.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Jaden Bambara auf 5:0, ehe der eingewechselte Lukas Hinterseer mit dem 6:0-Endstand den Kantersieg perfekt machte. Die jungen Neuzugänge Samuel Chukwudi, Lukas Malicsek und Tobias Lund Jensen, die ebenfalls eingewechselt wurden, deuteten ihre Offensivqualitäten an und sorgten für frische Impulse.
Beim gastgebenden SC Wieselburg, der in der niederösterreichischen Landesliga beheimatet ist, lief an diesem Abend zusammen, was gegen einen Bundesligisten zusammenzulaufen pflegt. Die Mannschaft von Trainer Christian Wedl hielt kämpferisch dagegen, war gegen den Klassenunterschied aber letztlich machtlos. Der Platz an der Erlauf wurde zur Bühne für die Tiroler Offensivabteilung.
Auftakt nach Maß für die WSG
Die WSG Tirol setzte mit dem klaren Erfolg ein Ausrufezeichen zum Cup-Auftakt. Nach dem Einzug ins Halbfinale in der Vorsaison ist das Ziel der Silberberger-Elf, erneut weit im ÖFB-Cup zu kommen. Gegen einen unterklassigen Gegner tat sie das in beeindruckender Manier.
Cup-Ausblick und nächste Runde
Parallel gelang dem SV Ried ebenfalls ein deutlicher Auftakterfolg. Beim FC Dornbirn, einem Drittligisten aus Vorarlberg, setzten sich die Innviertler ebenfalls klar durch. Dort traf unter anderem Samuel Chukwudi, der bei der WSG nur eine Etage tiefer in derselben Partie eingewechselt wurde, ebenfalls einnetzig.
Die Auslosung der nächsten Cup-Runde erfolgt in den kommenden Wochen. Die WSG Tirol wird dann als gesetzter Bundesliga-Vertreter in den Topf blicken und auf einen weiteren Gegner aus den unteren Ligen oder einem anderen Bundesligisten treffen. Mit dem Selbstvertrauen aus dem Kantersieg im Rücken geht das Team um Kapitän Lukas Hinterseer in die nächsten Aufgaben.
