Wien, 08 August 2026

Die Wifo-Ökonomin Christine Mayrhuber hat den Pensionsvorschlag von Tirols ÖVP-Klubobmann Anton Mattle öffentlich zurückgewiesen und ein umfassenderes Reformpaket gefordert.

Hintergrund: Korridorpension in der Diskussion

In der Debatte um die Zukunft der Altersvorsorge in Österreich hat die Wifo-Ökonomin Christine Mayrhuber dem Vorschlag von Anton Mattle eine klare Absage erteilt. Sie sieht in dem Modell keine ausgewogene Lösung für die gegenwärtigen Herausforderungen des Pensionssystems. Die Auseinandersetzung ist Teil einer breiteren politischen Diskussion über die langfristige Sicherung der Pensionen.

Mayrhuber verwies auf veränderte Erwerbsbiografien der Österreicherinnen und Österreicher. „Wir wissen aber, dass Jobwechsel, Arbeitslosigkeit und Weiterbildungsprogramme immer häufiger werden“, sagte sie. Damit werde die Annahme einer „stabilen Versicherungssituation“ zunehmend unrealistisch, weshalb das Pensionssystem flexibler gestaltet werden müsse.