Ein 66-jähriger Autofahrer ist bei einer Schwerpunktkontrolle in Wien mit einem Blutalkoholwert von 3,8 Promille aufgefallen und anschließend bewusstlos geworden. Das gab die Polizei am Freitag bekannt.
Schwerpunktkontrolle mit dramatischem Zwischenfall
Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle im Bezirk Döbling kam es zu einem besonders schwerwiegenden Vorfall. Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling hielten den 66-Jährigen an, der daraufhin das Bewusstsein verlor. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich musste der Mann von Einsatzkräften der Wiener Berufsrettung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Kontrollen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden, führten zu insgesamt 170 Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz sowie mehreren weiteren Anzeigen. Der Vorfall mit dem alkoholisierten Fahrer war jedoch der dramatischste des Einsatzes.
Gesundheitszustand und rechtliche Konsequenzen
Der Zustand des 66-Jährigen gab zunächst Anlass zur Sorge. Nach Angaben der Polizei war der Mann zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht mehr ansprechbar und musste medizinisch versorgt werden. Polizeisprecher Markus Dittrich betonte die Gefährlichkeit solch extrem hoher Alkoholwerte im Straßenverkehr: "Ein Blutalkoholgehalt von 3,8 Promille ist lebensgefährlich und zeigt eine extreme Selbstgefährdung sowie eine massive Bedrohung für andere Verkehrsteilnehmer."
