Serieneinbrecher Wien: 64-Jähriger nach 70 Einbrüchen | nachrichten360
Wiener Polizei fasst 64-jährigen Serieneinbrecher nach rund 70 Wohnungseinbrüchen
Wien, 9. Juli 2026
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Kurzfassung
Die Wiener Polizei hat am Mittwochnachmittag in Wien-Favoriten einen 64-jährigen bulgarischen Staatsbürger festgenommen, der seit Februar 2025 für rund 70 Wohnungseinbrüche verantwortlich sein soll. Bei seiner Festnahme stellten die Ermittler Einbruchswerkzeug und Diebesgut sicher; im Zuge einer Hausdurchsuchung wurde weiteres Tatwerkzeug gefunden.
Die Wiener Polizei hat am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, in Wien-Favoriten einen 64-jährigen bulgarischen Staatsbürger vorläufig festgenommen, der seit Februar 2025 für rund 70 Wohnungseinbrüche in Wien verantwortlich sein soll.
Die Festnahme erfolgte nach umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Mitte, sowie der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS). Wie die Landespolizeidirektion Wien mitteilte, konnten die Kriminalbeamtinnen und -beamten den Tatverdächtigen dem Bulgaren nach Observationen am Mittwoch ausforschen. Die Festnahme gelang nach umfangreichen Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, sowie die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS).
Ermittlungen und Festnahme
Der Mann steht im Verdacht, seit Februar 2025 in Wien rund 70 Einbruchsdiebstähle in Wohnungen begangen zu haben. Der Bulgare soll für rund 70 Einbruchsdiebstähle in Wohnungen verantwortlich sein. Damit zählt der Fall zu den größten Einbruchsserien, die in der Bundeshauptstadt in den vergangenen Jahren bekannt wurden. Die Ermittler werten die Tatserie als gezielte, organisierte Begehung in mehreren Wiener Bezirken.
Bei seiner Festnahme wurden bei dem 64-Jährigen Tatwerkzeug sowie Diebesgut sichergestellt. Bei der Festnahme hatte er Tatwerkzeug und Diebesgut bei sich. Als man den 64-Jährigen festnahm, fand man bei ihm Tatwerkzeug und Diebesgut. Das sichergestellte Diebesgut wird derzeit einzelnen Straftaten zugeordnet, um betroffene Geschädigte identifizieren zu können.
Sicherstellungen bei Festnahme und Hausdurchsuchung
Im Zuge einer von der Staatsanwaltschaft Wien angeordneten Hausdurchsuchung in der Wohnung des Mannes wurde weiteres Tatwerkzeug sichergestellt. In seiner Wohnung wurde im Zuge einer Hausdurchsuchung weiteres Einbruchswerkzeug vorgefunden, das als Einbruchswerkzeug diente. Die Hausdurchsuchung wurde nach der Festnahme angeordnet und am selben Tag in Wien-Favoriten durchgeführt.
Der Tatverdächtige verweigerte die Aussage zu den Tatvorwürfen. Die Polizei brachte ihn daraufhin in eine Justizanstalt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er anschließend in eine Justizanstalt eingeliefert. Der Mann befindet sich damit in Untersuchungshaft.
Aussageverweigerung und Haft
Ein 64-jähriger Bulgare wurde am Mittwochnachmittag in Wien-Favoriten vorläufig festgenommen. Nach Observation konnte die Aufenthaltsadresse in Wien-Favoriten ausgeforscht werden. Durch gezielte Observation konnten die Kriminalbeamten die Aufenthaltsadresse des Tatverdächtigen ausfindig machen.
Die Ermittlungen dauerten nach Angaben der Polizei mehrere Monate. Der Mann habe sich immer wieder nur kurz in Wien aufgehalten und sei dann wieder ausgereist, hieß es. Diese wiederholte Ab- und Anreise habe die Ermittlungen erheblich erschwert, da der Tatverdächtige zwischen einzelnen Taten nicht dauerhaft in Österreich gemeldet war.
Beweismittelauswertung und Verfahren
Am Mittwoch forschten die Ermittlerinnen und Ermittler die Aufenthaltsadresse des Tatverdächtigen aus. Ein 64-jähriger Bulgare konnte am Mittwoch, 8. Juli 2026, nach umfangreichen Ermittlungen durch das Landeskriminalamt sowie der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität vorläufig festgenommen werden. Damit endete eine mehrwöchige Observation, die letztlich zur Festnahme in Wien-Favoriten führte.
Die Behörden prüfen nun, ob der 64-Jährige für weitere, bislang ungeklärte Einbruchsdiebstähle in Wien verantwortlich gemacht werden kann. Bei den sichergestellten Gegenständen handelt es sich den bisherigen Erkenntnissen zufolge sowohl um Tatwerkzeug als auch um mutmaßliches Diebesgut. Die Auswertung des Materials und mögliche Gegenüberstellungen mit betroffenen Wohnungsinhabern stehen laut Polizei erst am Beginn.
64-Jähriger nach 70 Einbruchsdiebstählen in Wien in Haft – so fasste die Polizei den Ermittlungserfolg in einer ersten Mitteilung zusammen. Der Fall verdeutlicht die grenzüberschreitende Dimension der organisierten Wohnungseinbruchskriminalität, die in Wien seit Jahren als schwerwiegendes Problem gilt.
Die Staatsanwaltschaft Wien führt das Verfahren wegen des Verdachts des schweren professionellen Einbruchsdiebstahls. Eine Anklage wird derzeit vorbereitet. Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht dem Beschuldigten im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Auch mögliche Mittäter werden geprüft.
Die Polizei Wien hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten die Observationskapazitäten gegen reisende Einbrecherbanden verstärkt. Hintergrund ist eine seit Jahren anhaltende Welle professionell ausgeführter Wohnungseinbrüche, bei denen Tätergruppen meist nur kurz in Wien verweilen und gezielt Wohnungen in dichter bebauten Bezirken auswählen.
Hinweise für mögliche Geschädigte
Für die betroffenen Wohnungsinhaber in Wien bedeutet der Fahndungserfolg möglicherweise die Chance, dass ihnen gestohlene Gegenstände zugeordnet werden können. Die Polizei kündigte an, in den kommenden Tagen Hinweise zu veröffentlichen, wie sich Geschädigte bei der Polizei melden können, die seit Februar 2025 Einbrüche in Wien angezeigt hatten.
Der Wiener Polizeipräsident würdigte den Ermittlungserfolg als Beleg für die Wirksamkeit gezielter Observation und länderübergreifender Ermittlungsarbeit. Gleichzeitig warnte die Polizei weiterhin vor Wohnungseinbrüchen und verwies auf bestehende Präventionsprogramme, etwa zu mechanischer Sicherungstechnik und aufmerksamem Verhalten im Wohnumfeld.
Mit der Einlieferung in eine Justizanstalt ist der Fall aus Sicht der Ermittler vorerst abgeschlossen. Die Polizei betonte jedoch, dass die Ermittlungen zu möglichen Komplizen und weiterem Diebesgut fortgesetzt werden. Auch Verbindungen zu Einbruchsserien in anderen österreichischen Bundesländern oder im angrenzenden Ausland seien Gegenstand laufender Prüfungen.
Kontext: Wohnungseinbrüche in Wien
Die Festnahme des 64-Jährigen ist Teil einer Reihe von Erfolgen der Wiener Polizei gegen reisende Einbrechergruppen in den vergangenen zwei Jahren. Die Behörden sehen darin eine Bestätigung ihrer Strategie, mit langfristigen Observationen und internationalem Datenabgleich gegen bandenmäßig agierende Täter vorzugehen.
Für die Wienerinnen und Wiener bleibt das Thema Wohnungseinbruch indes akut. Die Polizei empfiehlt weiterhin, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden und Wohnungen durch geeignete Sicherungen zu schützen. Mit dem aktuellen Fahndungserfolg hoffen die Ermittler, zumindest einen Teil der seit Februar 2025 verübten Taten aufklären zu können.
Fragen & Antworten
Wer wurde in Wien festgenommen?
Festgenommen wurde ein 64-jähriger bulgarischer Staatsbürger, der seit Februar 2025 für rund 70 Wohnungseinbrüche in Wien verantwortlich sein soll.
Wie kam die Polizei dem Tatverdächtigen auf die Spur?
Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Mitte, sowie der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) konnten den Aufenthaltsort des Mannes in Wien-Favoriten durch gezielte Observation ausforschen.
Was passierte nach der Festnahme mit dem Verdächtigen?
Der Beschuldigte verweigerte die Aussage zu den Tatvorwürfen; die Staatsanwaltschaft Wien ordnete eine Hausdurchsuchung an, bei der weiteres Einbruchswerkzeug gefunden wurde, und ließ ihn in eine Justizanstalt einliefern.