Wiener Mafia-Mord 2018: Verdächtiger in Italien festgenommen
Ein mutmaßlicher Mafia-Mörder, der an einem tödlichen Angriff in der Wiener Innenstadt im Dezember 2018 beteiligt gewesen sein soll, wurde in Italien festgenommen. Der 33-Jährige soll gemeinsam mit weiteren Mittätern den damals 32-jährigen montenegrinischen Staatsangehörigen Vladimir R. erschossen haben.
Hintergrund der Tat
Die Tat ereignete sich an der Ecke Lugeck/Wollzeile in der Wiener Innenstadt. Neben dem getöteten Vladimir R. wurde ein 23-jähriger Begleiter durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt. Das Opfer wird dem sogenannten "Kavac-Clan" zugerechnet, während der festgenommene Verdächtige dem "Skaljari-Clan" angehört.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Tat Teil der seit Jahren andauernden gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den montenegrinischen Clanstrukturen "Kavac" und "Skaljari" ist. Ein weiterer Hinweis auf die Hintergründe liefert der Diebstahl von rund 200 Kilo Kokain Ende 2014, das in einer Wohnung im spanischen Valencia gelagert war. Eine Bande soll die Ware der anderen gestohlen haben, was die Spannungen zwischen den Gruppen weiter verschärfte.

