E-Auto-Verkäufe stagnieren weltweit Europa legt zu

Die globalen Verkäufe von Elektroautos stagnierten im ersten Quartal 2026 mit 2,7 Millionen verkauften Fahrzeugen, ein Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Europäischer Markt zeigt Stärke

Während die weltweiten Verkäufe leicht zurückgingen, verzeichnete Europa ein deutliches Wachstum. In der EU, Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz stiegen die Verkäufe von Elektrofahrzeugen um 26 Prozent auf 724.000 Einheiten. Besonders Deutschland und Frankreich trugen zu diesem Anstieg bei.

Harald Wimmer, Partner bei PwC, sieht europäische Hersteller auf dem Vormarsch: „Ihre neuen Modelle sind technologisch ausgereift und treffen den Geschmack der Kundschaft. In ihren Heimatmärkten spiegelt sich das bereits jetzt in steigenden Verkaufsvolumen, die durch einen potenziellen Nachfrageschub aufgrund des aktuellen Spritpreises weiter gestützt werden könnten.“ Gleichzeitig betonte er, dass europäische Automobilhersteller bei Kosten und Innovationsgeschwindigkeit handeln müssen.

China und USA mit Rückgängen

In China, dem größten Markt für Elektrofahrzeuge, gingen die Verkäufe im ersten Quartal um 20 Prozent auf 1,32 Millionen Einheiten zurück. Experten führen dies auf Sondereffekte wie reduzierte Subventionen zurück, erwarten aber eine Erholung im zweiten Quartal. Auch in den USA sanken die Verkäufe um 23 Prozent auf 233.000 Fahrzeuge.