Wolfsberg, 10 August 2026

Der Torhüter von Wolfsberger AC, Nikolas Polster, steht kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen und wartet nur noch auf den medizinischen Check.

Der Wechsel von Nikolas Polster zum niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen nimmt konkrete Formen an. Nach dem 1:1 des Wolfsberger AC gegen Red Bull Salzburg am Sonntag wurde der Torhüter zu seiner Zukunft befragt. Wie die Kronen Zeitung berichtet, wollte sich Polster noch nicht endgültig festlegen, deutete aber den bevorstehenden Schritt in die niederländische Eredivisie an.

Hintergrund zum Wechsel

Hinter den Kulissen sind die Weichen bereits gestellt. Polster steht vor dem medizinischen Check, der üblicherweise der letzte formale Schritt vor der Unterzeichnung eines Transfervertrags ist. Sobald diese Untersuchung positiv verläuft, dürfte der Transfer offiziell vollzogen werden.

Für den WAC bedeutet ein Abgang des Stammkeepers einen spürbaren sportlichen Einschnitt. Der Klub aus Kärnten müsste kurz vor oder in der laufenden Meisterschaft eine Lösung auf der Torhüterposition finden, sollte Polster den Klub tatsächlich verlassen.

Auswirkungen auf den WAC

Polster selbst hatte sich nach dem Spiel gegen Salzburg nicht in die Karten blicken lassen. Auf die Frage nach seiner Zukunft antwortete der Goalie ausweichend, was in der Branche meist als Zeichen für fortgeschrittene Transferverhandlungen gewertet wird.

Der Wechsel zu NEC Nijmegen wäre für Polster der erste Schritt ins Ausland. Der niederländische Klub spielt in der Eredivisie, der höchsten Spielklasse der Niederlande, und hat in den vergangenen Jahren verstärkt auf Talente aus dem österreichischen und deutschsprachigen Raum gesetzt.

Bedeutung für NEC Nijmegen

Aus Sicht der NEC-Verantwortlichen wäre Polster eine Verstärkung für die kommende Saison. Mit seiner Erfahrung in der österreichischen Bundesliga bringt er Voraussetzungen mit, die für die niederländische Liga gefragt sind.

In Wolfsberg wird man die Entwicklungen rund um den Transfer aufmerksam verfolgen. Sollte der Medizincheck positiv verlaufen, wäre der WAC gezwungen, kurzfristig einen Nachfolger zu präsentieren oder auf einen Ersatztorhüter aus dem eigenen Kader zurückzugreifen.

Die kommenden Tage gelten als entscheidend. Polster steht nach eigenen Angaben unmittelbar vor der medizinischen Untersuchung beim niederländischen Klub – die Formalitäten für einen Vollzug des Transfers sind damit fast abgeschlossen.

Für den WAC steht gleichzeitig die Vorbereitung auf die nächsten Bundesliga-Partien an. Ob Polster dem Kader dafür noch zur Verfügung stehen wird, hängt vom Ausgang des Medizinchecks und der Vertragsunterzeichnung ab.

Insgesamt zeigt der bevorstehende Transfer, dass österreichische Torhüter in den Niederlanden weiterhin gefragt sind. Der Schritt von Polster wäre ein weiteres Beispiel für den grenzüberschreitenden Talentfluss zwischen beiden Ländern.