Der Radprofi Tadej Pogacar hat sich beim Sturz auf der achten Etappe der Vuelta eine schwere Schulterverletzung zugezogen, deren Operation seine Teilnahme an der bevorstehenden Straßen-Weltmeisterschaft gefährden könnte.
Bei dem Sturz am Samstag erlitt Pogacar neben der Schulterverletzung auch eine Gehirnerschütterung. Wie sein Team mitteilte, ist die Kopfverletzung noch nicht operiert worden. Eine offizielle Stellungnahme des Teams hob hervor, dass die Verletzungen die unmittelbare Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erheblich beeinträchtigen.
Der Radsportverband und das medizinische Team des slowenischen Ausnahmekönners bewerten den Gesundheitszustand fortlaufend. Die Gehirnerschütterung macht eine vollständige Genesung ungewiss, weshalb kurzfristige Entscheidungen über Operationen und Belastungen notwendig sind. Pogacars Team betonte, dass die Gesundheit des Fahrers oberste Priorität habe.
