Der kapverdische Nationaltorhüter Vozinha kann das WM-Spiel seiner Mannschaft gegen Uruguay in Miami nun doch gemeinsam mit seiner Mutter Ana Candida Evora verfolgen, nachdem die US-Behörden die erforderliche Visa-Kaution für Familienangehörige von WM-Spielern aufhoben.

Der 40 Jahre alte Torhüter von Kap Verde, der mit bürgerlichem Namen Josimar Dias heißt und in der zweiten portugiesischen Liga spielt, hatte nach dem überraschenden 0:0-Unentschieden gegen Spanien am Montag mit Tränen in den Augen öffentlich gemacht, dass seine Mutter das Eröffnungsspiel des Turniers nicht im Stadion hatte verfolgen können. Der Grund: Die USA verlangen von Staatsangehörigen aus rund 50 Ländern eine Kaution in Höhe von bis zu 15.000 US-Dollar, ungefähr 13.000 Euro, um ein Visum zu erhalten. Vozinha und seine Familie konnten diese Summe nicht aufbringen, wie er nach dem Schlusspfiff berichtete.