Erstmals ist in Australien ein heimischer Seevogel positiv auf das hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet worden, während Behörden einen möglichen Fall bei einem Seehund in New South Wales untersuchen.

Erster Nachweis bei heimischem Seevogel

Labortests der staatlichen Forschungsorganisation CSIRO bestätigten den Erreger bei einer Eilseeschwalbe (Thalasseus bergii), die an der Küste von Südaustralien gefunden worden war, wie Landwirtschaftsministerin Julie Collins mitteilte. Es ist nach Angaben der Behörden der erste Nachweis des Virus bei einem heimischen Seevogel Australiens. Zuvor war H5N1 auf dem Kontinent lediglich bei Zugvögeln aus der subantarktischen Region festgestellt worden, darunter einer Raubmöwe.