Berlin, 15 Juni 2026
Rund vier Jahre nach dem massenhaften Sterben von Fischen, Muscheln und Schnecken in der Oder hat sich das Ökosystem des deutsch-polnischen Grenzflusses nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) weitgehend erholt – allerdings mit deutlichen Einschränkungen bei den Großmuscheln.
Im Sommer 2022 waren in der Oder tonnenweise Fische verendet. Nach Schätzungen der Wissenschaftler starben damals rund 1.000 Tonnen Fische, Muscheln und Schnecken. Mindestens zwei Drittel der Großmuscheln in dem Fluss kamen laut dem Forschungsinstitut um. Als Ursachen identifizierten die Experten hohen Salzgehalt, Niedrigwasser, hohe Temperaturen und das Gift der Goldalge (Prymnesium parvum): „Hoher Salzgehalt, Niedrigwasser, hohe Temperaturen und das Gift der Goldalge (Prymnesium parvum) waren aus Sicht der Wissenschaftler Ursachen für das massenhafte Fischsterben.
