München, 05 September 2026

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt in einem aktuellen Hinweis vor einem besonders hohen linksextremistischen Mobilisierungspotenzial gegen die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Deutschland und rechnet mit weiteren Störaktionen gegen Rüstungsexporte nach Israel.

Der Verfassungsschutz stuft die Branche als eigenständiges Anschlagsziel ein. In seinem Hinweis zur „Sicherheits- und Verteidigungsbranche als Zielfläche" weist der Verfassungsschutz auch auf Störaktionen hin, die mit Russland nichts zu tun haben. So sieht er die Möglichkeit weiterer Aktionen mit dem Ziel, Rüstungsexporte nach Israel zu verhindern sowie ein „besonders hohes linksextremistisches Mobilisierungspotenzial durch Antimilitarismus".