Die venezolanische Regierung hat rund zwei Wochen nach dem Doppel-Erdbeben vom 24. Juni den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte für die obdachlos gewordenen Erdbebenopfer angekündigt.

Ausmaß der Katastrophe

Gut zwei Wochen nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Regierung auf mehr als 4.300 gestiegen. Parlamentspräsident Jorge Rodríguez, der Bruder von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, nannte am Samstag bei einer Pressekonferenz die Zahl von 4.333 Toten. Am Vortag hatte er noch 4.118 Tote als neue Opferbilanz verkündet. Damit stieg die Opferzahl innerhalb eines Tages um mehr als 200.