Die fragile Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wurde verlängert, während die USA Gespräche zwischen den Konfliktparteien vermitteln.
Hintergrund des Konflikts
Seit anderthalb Jahren sind israelische Truppen im Südlibanon stationiert, während die Hisbollah sich weigert, ihre Waffen abzugeben. Die libanesische Regierung, die nicht aktiv in den Konflikt zwischen Hisbollah und Israel verwickelt ist, strebt einen dauerhaften Waffenstillstand und den Abzug der israelischen Soldaten aus dem Süden des Landes an.
Israel hingegen zielt auf eine dauerhafte Friedensvereinbarung mit dem Libanon ab und fordert die Entwaffnung der Hisbollah. Premierminister Benjamin Netanyahu betonte dies erneut in jüngsten Statements. Die Spannungen zwischen den Parteien bleiben hoch, trotz der aktuellen Waffenruhe.
Rolle der USA
US-Präsident Donald Trump kündigte an, die USA würden mit dem Libanon zusammenarbeiten, um das Land vor der Hisbollah zu schützen. "The US will work with Lebanon to help it protect itself from Hezbollah," sagte Trump. Die USA positionieren sich damit als Vermittler in dem langjährigen Konflikt.
In den kommenden Tagen wird Trump sowohl mit Netanjahu als auch mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zusammentreffen, um über eine dauerhafte Lösung zu verhandeln. Die libanesische Regierung sieht die Hisbollah als destabilisierenden Faktor und möchte deren Einfluss im Land begrenzen.

