Washington, D.C., 2. April 2026 Die US-Regierung hat neue Öl- und Gasbohrungen im Golf von Mexiko von zentralen Bestimmungen des Artenschutzgesetzes befreit. Dies bestätigten mehrere Quellen. Durch eine rechtliche Lücke wurde die Förderung von fossilen Brennstoffen ab dem 1. April 2026 von den Schutzvorschriften ausgenommen. Als Begründung nannte das zuständige Komitee "nationale Sicherheitsinteressen". Die Ausnahme ermöglicht es Unternehmen, ohne bestimmte Umweltauflagen zu bohren, darunter Geschwindigkeitsbegrenzungen für Schiffe und Einschränkungen seismischer Tests. Die USA, bereits weltweit größter Ölproduzent, streben eine weitere Ausweitung der Förderung an. Kritiker warnen vor den Folgen für bedrohte Arten wie den Rice-Brydewal, der durch Schiffskollisionen, Überfischung und andere menschliche Aktivitäten gefährdet ist. Hintergrund der Entscheidung sind offenbar wirtschaftliche und strategische Interessen. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit den energiepolitischen Prioritäten der Regierung.
USA hebeln Artenschutzgesetz für Ölförderung im Golf von Mexiko aus

Kurzfassung
Die US-Regierung hat neue Öl- und Gasbohrungen im Golf von Mexiko von zentralen Bestimmungen des Artenschutzgesetzes befreit. Dies bestätigten mehrere Quellen.