Eine in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie zeigt, dass Beschäftigte im Homeoffice in den USA nach der Pandemie stärker unter sozialer Isolation und psychischem Stress leiden – vor allem Alleinlebende.
Die Studie analysiert Umfragedaten von mehr als 500.000 Menschen in den USA und vergleicht die Zeit vor der Pandemie (2011 bis 2019) mit der Zeit danach (2022 bis 2024). Im Zentrum steht die Frage, wie sich die starke Ausweitung von Homeoffice nach 2020 auf das Sozialleben und die psychische Gesundheit der Beschäftigten ausgewirkt hat.
Demnach verbrachten Beschäftigte in Berufen mit hohem Homeoffice-Anteil nach der Pandemie mehr Zeit allein. Sie kompensierten die fehlenden Kontakte im Arbeitsalltag nicht durch zusätzliche private Treffen oder Aktivitäten. Gleichzeitig berichteten sie über ein höheres Maß an psychischem Stress als Beschäftigte in Berufen, in denen mobiles Arbeiten kaum zunahm.
