Ein amerikanisch-kuwaitischer Journalist ist in Kuwait festgenommen worden, nachdem er in sozialen Medien über den US-israelischen Konflikt mit Iran kommentiert hatte. Ahmed Shihab-Eldin wird seit dem 2. März vermisst und soll wegen Verbreitung falscher Informationen angeklagt werden, wie Menschenrechtsorganisationen berichten.

Festnahme und Vorwürfe

Ahmed Shihab-Eldin, ein Journalist mit doppelter Staatsbürgerschaft, wurde von den kuwaitischen Behörden inhaftiert, nachdem er sich online zu den Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran geäußert hatte. Die genauen Inhalte seiner Posts sind nicht bekannt, doch die Vorwürfe beziehen sich auf die angebliche Verbreitung von Falschinformationen.

Seit dem 2. März gibt es keine bestätigten Sichtungen des Journalisten. Die Umstände seiner Festnahme bleiben unklar, ebenso wie sein aktueller Aufenthaltsort. Die kuwaitischen Behörden haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Fall abgegeben.

Reaktionen und internationale Besorgnis

Die Organisation Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Festnahme scharf kritisiert und fordert die sofortige Freilassung von Shihab-Eldin. "Die willkürliche Inhaftierung von Journalisten unter dem Vorwand der Falschinformation ist ein Angriff auf die Pressefreiheit", heißt es in einer Erklärung der CPJ.