Die US-Klimadatenbehörde NCEI hat den Juli 2026 in den Vereinigten Staaten als den wärmsten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren eingestuft.
Die Behörde teilte am Dienstag mit, dass die landesweite Durchschnittstemperatur im Juli den bisherigen Rekordwert übertroffen habe. Demnach war der Juli 2026 der wärmste Monat in den gesamten Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1895 zurückreichen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel wurde eine deutlich erhöhte Mitteltemperatur registriert.
Besonders im westlichen Binnenland, im Südwesten, in den Rocky Mountains, in den nördlichen Plains und im oberen Mittleren Westen sowie in Teilen der Golfküste und des Südostens wurden deutlich überdurchschnittliche Werte gemessen. Die Behörde sprach von einer breit angelegten Hitzewelle, die weite Teile des Landes erfasst habe. Auch in den Bundesstaaten Alaska und Hawaii lagen die Temperaturen demnach über dem Durchschnitt.
