Washington, D.C., 7. Mai 2026
Ein US-Handelsgericht hat entschieden, dass die weltweiten Zölle von 10 Prozent, die Präsident Donald Trump am 24. Februar 2026 eingeführt hatte, nicht zulässig sind. Das Gericht urteilte, dass die Abgaben nicht durch ein Handelsgesetz aus den 1970er Jahren gerechtfertigt werden können.
Rechtliche Grundlage und Urteil
Das Gericht stellte fest, dass das von Trump zitierte Gesetz von 1974, das Zölle für bis zu 150 Tage zur Behebung von Zahlungsbilanzdefiziten oder zur Stabilisierung des Dollarwerts erlaubt, auf die von ihm angeführten Handelsdefizite nicht anwendbar sei. Die Kläger, darunter kleine Unternehmen und der Bundesstaat Washington, hatten argumentiert, die neuen Zölle seien ein Versuch, eine wegweisende Entscheidung des US-Supreme Court zu umgehen. Dieser hatte zuvor Trumps Zölle aus dem Jahr 2025 für ungültig erklärt, die auf einem Gesetz zu wirtschaftlichen Notstandsrechten basierten.
