Ulrike Königsberger-Ludwig hat ihre Bewerbung um den Landesvorsitz der SPÖ Niederösterreich zurückgezogen und wird stattdessen als stellvertretende Landesparteivorsitzende kandidieren, wie am Montag bekannt wurde.

## Rückzug und geplante Zusammenarbeit Königsberger-Ludwig betonte in einer Stellungnahme, dass es nie ihre Absicht gewesen sei, der Partei Schaden zuzufügen. „Meine Intention war niemals, der SPÖ Niederösterreich zu schaden“, sagte sie. Die derzeitige stellvertretende Landesparteivorsitzende wird sich nun erneut für diese Position zur Wahl stellen.

Sven Hergovich, der amtierende Landesvorsitzende, kündigte an, sich zur Wiederwahl zu stellen und die Partei in die Landtagswahl 2028 zu führen. Er betonte die Einheit innerhalb der Partei: „Uns verbindet viel mehr, als uns trennt.“ Hergovich zufolge sei das Ziel, dass verschiedene Ebenen der Partei zusammenarbeiten.

## Ziele für die Landtagswahl 2028 Hergovich hat klare Ambitionen für die kommende Landtagswahl. „Mein Ziel ist eindeutig: 2028 Schwarz-Blau in Niederösterreich zu beenden“, erklärte er. Die schwarz-blaue Koalition, bestehend aus ÖVP und FPÖ, soll seiner Aussage nach abgelöst werden.

Königsberger-Ludwig unterstützt diese Linie und wird weiterhin eine zentrale Rolle in der Parteiführung spielen. Ihr Rückzug von der Kandidatur für den Landesvorsitz gilt als Signal für eine geschlossene Parteiführung im Hinblick auf die anstehenden Wahlen.

Die SPÖ Niederösterreich bereitet sich damit auf eine entscheidende Phase vor, in der die interne Geschlossenheit und die strategische Ausrichtung im Mittelpunkt stehen werden. Hergovich und Königsberger-Ludwig werden gemeinsam versuchen, die Partei für die Herausforderungen der nächsten Jahre zu rüsten.