Ein US-Richter hat die Fälle von abgeschobenen Personen überprüft und deren Abschiebung genehmigt, bevor Uganda sie erstmals als sicheres Drittland aufnahm.

Hintergrund der Abschiebung

Die USA betrachten Uganda als sicheres Drittland, was die Abschiebung von Personen dorthin ermöglicht. Diese Entscheidung wurde von einem US-Richter geprüft und bestätigt. Die betroffenen Personen wurden nach Uganda gebracht, nachdem ihre Fälle rechtmäßig überprüft worden waren.

Die Aufnahme von Abgeschobenen durch Uganda markiert eine neue Entwicklung in der Migrationspolitik beider Länder. Bislang gab es keine bekannten Fälle, in denen Uganda Personen aufnahm, die aus den USA abgeschoben wurden.

Kritik an der Abschiebung

Der Anwaltsverband Ugandas, die Ugandan Law Society, hat die Abschiebung als „inhuman und erniedrigend“ kritisiert. Die Organisation äußerte scharfe Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und der Behandlung der Betroffenen.

„Die Praxis der Abschiebung in Länder, die als sicher eingestuft werden, ohne ausreichende Prüfung der individuellen Umstände, ist inakzeptabel“, so ein Sprecher der Ugandan Law Society. Die Kritik richtet sich sowohl an die USA als auch an die ugandische Regierung, die der Aufnahme zugestimmt hat.

Rechtliche und politische Implikationen