Clay Fuller, ein von Ex-Präsident Donald Trump unterstützter Republikaner, hat die Nachwahl für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus in Georgia knapp gewonnen.

Hintergrund

Die Nachwahl wurde notwendig, nachdem die bisherige Abgeordnete Marjorie Taylor Greene im Januar ihr Mandat niederlegte. Greene hatte sich öffentlich mit Trump überworfen, was zu ihrem Rücktritt führte. Fuller trat als Kandidat der Republikaner an und erhielt Trumps Unterstützung, was ihm in dem traditionell republikanisch geprägten Bundesstaat einen Vorteil verschaffte.

Zwei Jahre zuvor hatte Shawn Harris, der demokratische Gegenkandidat, gegen Greene eine Niederlage mit fast 30 Prozentpunkten Unterschied hinnehmen müssen. Diesmal gestaltete sich der Wahlkampf deutlich enger, was auf eine polarisierte Wählerschaft und die veränderten politischen Kräfteverhältnisse hindeutet.

Bedeutung des Wahlergebnisses

Fullers Sieg festigt die knappe Mehrheit der Republikaner im US-Repräsentantenhaus. Mit nun 217 Sitzen gegenüber 214 der Demokraten behalten die Republikaner die Kontrolle, allerdings mit einem äußerst geringen Vorsprung. Politische Beobachter sehen in dem Ergebnis ein Indiz für die anhaltende Spaltung des Landes und die Bedeutung von Trumps Einfluss innerhalb der Republikanischen Partei.