Paolo Zampolli, ein enger Vertrauter von Ex-US-Präsident Donald Trump, hat öffentlich vorgeschlagen, Italien statt Iran bei der Fußball-WM 2026 antreten zu lassen – während Teheran seine Teilnahme bekräftigt.

Zampollis Traum: Italien bei US-WM

Der gebürtige Italiener Paolo Zampolli, der als diplomatischer Gesandter für Trump tätig war, äußerte gegenüber der "Financial Times" seinen Wunsch, die italienische Nationalmannschaft bei dem von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichteten Turnier zu sehen. "Ich bin gebürtiger Italiener, und es wäre ein Traum, die italienische Mannschaft bei einem von den USA ausgerichteten Turnier zu sehen", sagte Zampolli. Er verwies auf die vier WM-Titel Italiens als Rechtfertigung: "Mit vier Titeln haben sie die nötige Erfahrung, die eine Teilnahme rechtfertigt."

Italien hatte sich nicht direkt für die WM qualifiziert und war im Play-off an Bosnien-Herzegowina gescheitert. Zampolli gab an, seinen Vorschlag sowohl Trump als auch FIFA-Präsident Gianni Infantino unterbreitet zu haben. Bisher gibt es keine offizielle Reaktion der FIFA oder der US-Regierung auf die Idee.

Iran beharrt auf WM-Teilnahme

Der iranische Fußballverband bereitet sich derweil auf die WM vor. Laut Verbandsangaben findet das erste Trainingslager mit vorläufig 30 Spielern in Teheran statt. Mehdi Taj, ein hochrangiger Verbandsvertreter, betonte gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA: "Stand jetzt nehmen wir teil."