Washington, D.C., 22. April 2026
Der US-Sonderbeauftragte Paolo Zampolli hat dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorgeschlagen, Italien anstelle des Iran bei der Fußball-Weltmeisterschaft antreten zu lassen. Dies geht aus Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen hervor.
Vorschlag des Sonderbeauftragten
Paolo Zampolli, ein italienischstämmiger Diplomat, bestätigte gegenüber Medien, dass er die Idee einer Ersetzung des Iran durch Italien bei der WM ins Spiel gebracht habe. In einer schriftlichen Erklärung sagte er: *"I confirm I have suggested to Trump and [Fifa president Gianni] Infantino that Italy replace Iran at the World Cup. I'm an Italian native and it would be a dream to see the Azzurri at a US-hosted tournament. With four titles, they have the pedigree to justify inclusion."*
Der Vorschlag dürfte auf kontroverse Reaktionen stoßen, da der Iran bereits qualifiziert ist und ein solcher Schritt ohne sportliche Begründung beispiellos wäre. Zampolli begründete seine Initiative mit seiner persönlichen Verbindung zu Italien und der historischen Stärke der italienischen Nationalmannschaft, die viermal den WM-Titel gewann.
Hintergrund und mögliche Konsequenzen
Der Iran hat sich sportlich für die Weltmeisterschaft qualifiziert, die 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Ein Ausschluss des Landes ohne disziplinarische oder politische Gründe würde gegen die Statuten der FIFA verstoßen. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Trump oder Infantino den Vorschlag ernsthaft in Erwägung ziehen.
