Washington, D.C., 18. April 2026
US-Präsident Donald Trump hat mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran gedroht, falls bis Mittwoch keine langfristige Friedensvereinbarung erreicht wird. Gleichzeitig sprach er von „ziemlich guten Nachrichten“ aus der Region, ohne jedoch Details zu nennen.
Eskalation im Persischen Golf
Trump bekräftigte, dass die US-Seeblockade gegen den Iran weiterhin bestehen bleibt. Diese betrifft ausschließlich Schiffe, die ihre Reise im Iran beginnen oder beenden. „Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen“, sagte der Präsident wörtlich. Die Drohung erfolgte vor dem Hintergrund eines angespannten Waffenstillstands zwischen beiden Ländern, der seit Wochen fragile Fortschritte zeigt.
Als Reaktion auf die Blockade hat der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf mit der Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz gedroht. Sollte die Blockade iranischer Häfen fortgesetzt werden, könnte Teheran diese entscheidende Wasserstraße für den globalen Ölhandel sperren. Bereits jetzt haben etwa 20 Handelsschiffe die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz abgebrochen, wie mehrere Quellen bestätigten.
Iran kündigt Gegenmaßnahmen an
Das iranische Außenministerium reagierte scharf auf die US-Blockade. Sprecher Ismail Baghai bezeichnete die Maßnahme als Verletzung des Waffenstillstands und kündigte eine „angemessene Reaktion“ an. „Die USA haben die Vereinbarungen gebrochen, und wir werden nicht tatenlos zusehen“, so Baghai. Die Spannungen zwischen beiden Ländern haben sich damit weiter verschärft.
