Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Regionalzüge nördlich von Kopenhagen sind am Donnerstag mindestens 17 Menschen verletzt worden, vier davon schwer.
Notfallmaßnahmen im Einsatz
Die Rettungskräfte setzten Hubschrauber und zahlreiche Krankenwagen ein, um die Verletzten zu versorgen. Ein Sprecher der Notdienste bestätigte, dass alle Passagiere aus den Zügen geborgen werden konnten. "Es gibt Verletzte unter den Passagieren. Alle sind aus den Zügen heraus, niemand ist mehr eingeschlossen … Es wurden große Ressourcen an den Ort geschickt", sagte der Sprecher.
Die dänische Rundfunkanstalt DR zeigte Bilder der beiden gelb-grauen Züge, die mit deutlich sichtbaren Frontschäden in einem Waldgebiet aufeinandertrafen. Die Unfallstelle liegt in der Nähe von Gribskov, einem beliebten Naherholungsgebiet nördlich der Hauptstadt.
Schock und Forderungen nach Aufklärung
Trine Egetved, eine lokale Politikerin, äußerte sich bestürzt über den Vorfall. "It was shocking that two trains could collide head-on and we must ensure it never happens again", sagte sie wörtlich auf Englisch. Die Aussage unterstreicht die allgemeine Betroffenheit angesichts des seltenen Unfalltyps.
Experten verwiesen darauf, dass Frontalzusammenstöße im modernen Bahnverkehr extrem ungewöhnlich sind, da die Strecken üblicherweise mit automatischen Sicherungssystemen ausgestattet sind. Die genaue Ursache des Unglücks ist noch unklar. Die dänischen Behörden kündigten eine umfassende Untersuchung an.

