Prags, Südtirol, 7. April 2026 Am Ostermontag sind mehrere Touristen auf dem zugefrorenen Pragser Wildsee in den Dolomiten eingebrochen und wurden von Passanten gerettet, bevor die Rettungskräfte eintrafen.
Hintergrund
Die Behörden in Südtirol warnen seit Wochen vor den Gefahren des Betretens von zugefrorenen Seen. Aufgrund ungewöhnlich hoher Temperaturen ist die Eisdecke vielerorts instabil. Laut Angaben der Bergrettung hat die Zahl der Rettungseinsätze auf Seen in der Region in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Besonders der Pragser Wildsee, ein beliebtes Ausflugsziel in den Dolomiten, zieht Touristen an – viele unterschätzen jedoch die Risiken. Die Temperaturen in Prags sollten am Dienstag bis zu 14 Grad Celsius erreichen, was die Eisbildung weiter beeinträchtigt.
Der Vorfall
Der Unfall ereignete sich am Ostermontag gegen 15 Uhr am Pragser Wildsee, der auch als Lago di Braies bekannt ist. Fünf Personen brachen durch die dünne Eisdecke und gerieten in Lebensgefahr. Glücklicherweise konnten sie von anwesenden Passanten geborgen werden, bevor die professionellen Rettungskräfte vor Ort waren.
Die Bergrettung bestätigte, dass alle Betroffenen unverletzt blieben. Dennoch unterstreicht der Vorfall die Warnungen der Behörden. "Viele Touristen unterschätzen die Gefahren der Eisfläche, die aufgrund der hohen Außentemperaturen nicht mehr stabil ist", hieß es von offizieller Seite.
Reaktionen und Warnungen
Die lokalen Behörden wiederholten ihre Appelle, die Warnhinweise ernst zu nehmen und nicht auf Seen mit unsicherer Eisdecke zu treten. Der Pragser Wildsee liegt inmitten des UNESCO-Welterbes Dolomiten und ist ein besonders frequentiertes Ziel.
Die Rettungskräfte betonten, dass solche Einsätze vermeidbar wären, wenn die Sicherheitshinweise befolgt würden. Die gestiegenen Temperaturen im Frühjahr machen das Eis unberechenbar, selbst wenn es oberflächlich stabil erscheint.
Fazit
Der Vorfall am Pragser Wildsee zeigt erneut, wie wichtig die Beachtung von Warnungen ist. Trotz der glücklichen Rettung könnte das nächste Mal weniger Glück im Spiel sein. Die Behörden appellieren an die Vernunft der Besucher, um weitere gefährliche Situationen zu vermeiden.
