Ein Tornado hat am Freitag in Cremona den Dom, den Rathausturm und weitere Gebäude beschädigt und zwei Menschen verletzt, die nach bisherigen Informationen nicht in Lebensgefahr schweben.
Der Wirbelsturm zog laut Angaben aus der lombardischen Stadt Cremona über historische Bauten hinweg und richtete dort sichtbare Schäden an. Betroffen waren nach Berichten unter anderem der Dom von Cremona, der dazugehörige Rathausturm und weitere städtische Gebäude. Bürgermeister Andrea Virgilio erklärte, im Unterschied zu einem Sturm etwa einen Monat zuvor seien diesmal nicht nur Bäume und Äste, sondern auch Bauwerke beschädigt worden.
Schäden an historischen Bauten
Cremona liegt in der norditalienischen Region Lombardei und ist für ihren Dom sowie eine lange musikalische Tradition bekannt. Die Schäden an den historischen Gebäuden wecken Erinnerungen an frühere Unwetter in der Region, etwa an vergleichbare Ereignisse im benachbarten Brescia. Der Rathausturm, der als Wahrzeichen der Stadt gilt, zählt nach den vorliegenden Berichten zu den beschädigten Bauwerken.
