Ein 22-jähriger Motorradlenker ist am Freitagabend in Gutau im Bezirk Freistadt (Mühlviertel, Oberösterreich) bei einer Kollision mit einem Traktor ums Leben gekommen.
Einsatz in Gutau
Ein 22-jähriger Motorradlenker ist am Freitagabend in Gutau im Bezirk Freistadt (Mühlviertel, Oberösterreich) bei einer Kollision mit einem Traktor ums Leben gekommen. Laut Informationen des Roten Kreuzes handelte es sich bei dem Verstorbenen um einen jungen Mann aus der Region.
Die Einsatzkräfte wurden um 19:24 Uhr alarmiert. Wie die Rettungsstelle mitteilte, sei eine Person unter einem Fahrzeug eingeklemmt worden. Über die genauen Umstände des Unfalls und die Frage, welche der beiden Fahrzeuglenker in welcher Weise beteiligt waren, liegen derzeit keine weitergehenden Informationen vor.
Unfallhergang noch unklar
Der Unfall ereignete sich auf einem Straßenabschnitt in Gutau. Hinweise auf weitere Beteiligte oder auf die genaue Unfallursache wurden bislang nicht veröffentlicht. Auch zum Zustand des Traktorlenkers wurde aus den vorliegenden Informationen nichts Näheres bekannt.
Der Tote stammte laut Angaben des Roten Kreuzes aus dem Mühlviertel. Damit ist die Region bereits innerhalb kurzer Zeit Schauplatz eines schweren Verkehrsunfalls. Im niederösterreichischen Marchtrenk war wenige Tage zuvor ein 15-jähriger Mofalenker bei einer Kollision mit einem Pkw schwer verletzt worden.
Die Behörden haben Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Ob Witterungsbedingungen, technische Ursachen oder das Verhalten der Beteiligten eine Rolle spielten, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Ermittlungen laufen
Für die Angehörigen des Verstorbenen begannen am Wochenende die ersten Trauerbekundungen im Umfeld der Gemeinde. Namen und weitere persönliche Details wurden von den Einsatzkräften nicht öffentlich gemacht.
Der Fall reiht sich in eine Reihe von schweren Verkehrsunfällen in Oberösterreich ein. Erst am Donnerstag hatte ein Gefahrgut-Einsatz auf der A9 – ein Lkw hatte Poolchemikalien geladen – für einen kilometerlangen Stau gesorgt. Am Freitag stand die Region Mühlviertel dann abermals im Zeichen eines schweren Unglücks.
Nach dem Abschluss der Erhebungen werden die zuständigen Stellen einen abschließenden Bericht zum Unfallhergang vorlegen. Bis dahin bitten Polizei und Rotes Kreuz darum, Spekulationen zu vermeiden und sich auf die bestätigten Informationen zu stützen.
