French Open Preisgeld-Debatte trotz 10% Erhöhung

Die French Open haben das Preisgeld um rund 10 Prozent im Vergleich zur Vorsaison auf insgesamt 61,7 Millionen Euro erhöht, doch Top-Spieler wie Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff zeigen sich enttäuscht über die Verteilung.

Hintergrund der Preisgeld-Entwicklung

Das Preisgeld der French Open ist seit 2019 um etwa 45 Prozent gestiegen. Die französische Tennis-Föderation (FFT) hat zudem mehr als 400 Millionen Euro in die Infrastruktur der Pariser Tennisanlage investiert. Ein Teil der Erhöhung kommt Spielern zugute, die in den frühen Runden oder der Qualifikation ausscheiden.

Trotz dieser Steigerungen kritisieren die Spieler, dass ihr Anteil an den Einnahmen der Grand-Slam-Turniere zu gering sei. Laut den Athleten ist ihr Anteil an den Einnahmen des Roland-Garros-Turniers von 15,5 Prozent im Jahr 2024 auf 14,9 Prozent im Jahr 2026 gesunken.