Nordkorea hat am frühen Morgen des 8. April mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in östlicher Richtung abgefeuert, wie südkoreanische Behörden bestätigten.

Raketentests im Ostmeer

Die Raketen flogen eine Strecke von etwa 240 Kilometern und schlugen im Ostmeer ein, das auch als Japanisches Meer bekannt ist. Die Tests erfolgten trotz internationaler Verbote, die Nordkorea durch mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrats auferlegt wurden. Bereits am Vortag hatte Pjöngjang einen Test mit einem nicht identifizierten Projektil durchgeführt, der jedoch fehlschlug.

Die jüngsten Raketenstarts unterstreichen die anhaltende Provokationspolitik Nordkoreas, die bereits in der Vergangenheit zu Spannungen in der Region geführt hat. Südkorea und Japan haben die Tests scharf verurteilt und fordern eine Einhaltung der internationalen Vereinbarungen.

Verstoß gegen UN-Resolutionen

Die Raketenstarts stellen einen klaren Verstoß gegen die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats dar, die Nordkorea untersagen, ballistische Raketen zu testen. Die Vereinten Nationen hatten diese Maßnahmen als Reaktion auf das nordkoreanische Atomwaffenprogramm verhängt. Dennoch setzt Pjöngjang seine Raketenaktivitäten fort, was internationale Besorgnis auslöst.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, dass die Raketen vom Typ Kurzstreckenballistik seien, was auf eine weitere Eskalation hindeuten könnte. Die genauen technischen Details der getesteten Raketen sind jedoch noch nicht vollständig bekannt.