Udine/Wien, 13. April 2026
Ein beschädigter Strommast der 132-kV-Leitung Tolmezzo-Paluzza in der italienischen Provinz Udine hat zu einem temporären Betriebsstopp der Transalpinen Ölpipeline (TAL) geführt, während die Ermittlungen zu den Ursachen auf Hochtouren laufen.
Ermittlungen und vorläufige Maßnahmen
Die Carabinieri in Italien befragen derzeit Fachleute der Netzgesellschaft Terna, um die Umstände der Beschädigung des Strommasts am 25. April zu klären. Die Leitung speist das Netz der TAL-Pipeline, die für die Ölversorgung in Österreich und Deutschland von zentraler Bedeutung ist.
Laut einer Presseaussendung der TAL konnte der temporäre Betriebsstopp durch bestehende Versorgungssysteme und Lagerbestände bei den belieferten Raffinerien abgefedert werden. "Die Sicherstellung einer zuverlässigen Versorgung der Kunden hat für TAL weiterhin höchste Priorität, und die Versorgung ist derzeit stabil", hieß es in der Mitteilung.
Das österreichische Energieministerium bestätigte, über den Ausfall informiert worden zu sein und dass eine Sabotage nicht ausgeschlossen werden könne. Die Behörden stehen in engem Austausch mit den italienischen Ermittlern.
