Udine, 18 August 2026

Starker Regen hat den Waldbrand in der norditalienischen Provinz Udine am Montag gebremst und den Einsatzkräften in Friaul-Julisch Venetien neue Hoffnung im Kampf gegen die Flammen gegeben.

Seit Tagen hatten die Feuerwehr und freiwillige Helfer gegen den Waldbrand in der Provinz Udine gekämpft, der auf Blitzeinschläge zurückgeführt wird. Am Montag sorgte dann ein deutlicher Wetterumschwung mit ergiebigem Regen dafür, dass sich die Lage am Boden erkennbar entspannte. Die Einsatzleitung sprach von einer spürbaren Verlangsamung der Flammenfront, insbesondere in den schwer zugänglichen Berggebieten.

Lage in Friaul-Julisch Venetien

Besonders betroffen war bislang die Gegend rund um Tolmezzo sowie der Bereich am Monte Amariana. In den vergangenen Tagen hatten sich die Löscharbeiten dort schwierig gestaltet, weil die Vegetation nach der anhaltenden Hitze der Vorwoche extrem trocken war. Mit dem einsetzenden Niederschlag sank die Gefahr weiterer Ausbreitung deutlich, wie die Behörden mitteilten.