Bei einem Brand in einem Stall in Kärnten sind am Freitag zwei Schweine gestorben; der 74-jährige Besitzer und seine 17-jährige Tochter wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Bei dem Brand in Kärnten kamen nach Angaben der Polizei zwei Schweine ums Leben. „Sie verendeten aufgrund des Brandes im Stall", heißt es vonseiten der Beamten der hiesigen Polizeiinspektion. Der Stallbesitzer und seine Tochter wurden unbestimmten Grades verletzt in die Krankenhäuser Spittal an der Drau und Villach eingeliefert.

Ausmaß des Schadens

Die Flammen breiteten sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht auf angrenzende Gebäude aus. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Häuser verhindert werden. Allerdings war die Hitzeentwicklung so stark, dass mehrere Fenster angrenzender Wohnhäuser und anderer Gebäude barsten.

Zur Brandursache gab es zunächst keine gesicherten Erkenntnisse. Die Beamten der Polizeiinspektion erklärten, die Brandursache sei „vorerst unklar und Gegenstand von Ermittlungen". Weitere Details zu möglichen Hintergründen wurden zunächst nicht bekannt.

Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz standen die Feuerwehren Bad Kleinkirchheim, St. Oswald, Radenthein, Unterweng, Patergassen, St. Peter und Reichenau. Mit vereinten Kräften bekämpften die Wehren den Brand und sicherten die Umgebung, sodass die Flammen unter Kontrolle gebracht werden konnten. Über die Höhe des Sachschadens am Stall selbst lagen zunächst keine Angaben vor.

Der 74-jährige Stallbesitzer und seine 17-jährige Tochter wurden unbestimmten Grades verletzt und in die Krankenhäuser Spittal an der Drau und Villach eingeliefert. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht keine Lebensgefahr; nähere Informationen zum Gesundheitszustand wurden von der Polizei zunächst nicht veröffentlicht.

Ermittlungen zur Brandursache

Anwohner in der Umgebung des Brandortes berichteten übereinstimmend von einer starken Rauchentwicklung, die über das engere Areal hinaus wahrnehmbar war. Wegen der Hitze, die durch den Brand entstand, zersprangen mehrere Fenster angrenzender Wohnhäuser und anderer Gebäude. Verletzte unter den Anwohnern wurden nach bisherigem Stand nicht gemeldet.

Die Einsatzkräfte lobten ausdrücklich die Zusammenarbeit der beteiligten Wehren. Durch das schnelle Zusammenziehen mehrerer Feuerwehren aus der Region konnte eine Ausbreitung auf Wohnobjekte verhindert werden. Auch die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sei laut Feuerwehr sichergestellt gewesen.

Die Polizeiinspektion vor Ort hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder einen technischen Defekt wurden in den bisherigen Stellungnahmen nicht genannt. Der Stall selbst wurde durch das Feuer weitgehend zerstört.

Die Aufräumarbeiten am Brandort dauerten nach Abschluss der Löscharbeiten noch an. Die Gemeinde und die beteiligten Feuerwehren organisierten die Bergung der verendeten Tiere und die Sicherung der beschädigten Gebäudeteile. Über die wirtschaftlichen Folgen für den 74-jährigen Besitzer lagen am Tag des Brandes noch keine Angaben vor.