Ein schweres Erdbeben der Magnitude 7,4 hat am frühen Morgen des 2. April 2026 die Region östlich der indonesischen Insel Sulawesi erschüttert, wobei Behörden vor möglichen Tsunamiwellen warnten.
Ausmaß und Lage des Bebens
Das Beben ereignete sich um 00:30 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 35 Kilometern, mehr als 120 Kilometer östlich von Sulawesi. Die genaue Position lag in der Molukkensee, einer seismisch aktiven Zone, die regelmäßig von Erdbeben betroffen ist. Das US-Tsunamiwarnsystem bestätigte die Stärke des Bebens und gab umgehend eine Warnung für Teile der indonesischen Küste heraus.
Die Region um Sulawesi und die Molukken ist bekannt für ihre geologische Instabilität, da sie sich am Pazifischen Feuerring befindet, wo tektonische Platten aufeinandertreffen. Erdbeben dieser Stärke sind dort keine Seltenheit, allerdings lösen sie nicht immer Tsunamis aus. Die Behörden bleiben dennoch wachsam, da die Auswirkungen solcher Beben oft unvorhersehbar sind.
Tsunamiwarnung und mögliche Folgen
Laut dem US-Tsunamiwarnsystem könnten die Wellen entlang der Küsten Indonesiens zwischen 30 Zentimetern und einem Meter über dem normalen Meeresspiegel liegen. Diese Prognose betrifft vor allem die nördlichen Molukken und Teile Sulawesis. Die indonesischen Behörden haben die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten aufgefordert, sich auf höher gelegene Orte zurückzuziehen und die Anweisungen der Katastrophenschutzbehörden zu befolgen.
