Wien, 30 Juni 2026
Das Wiener Staatsballett hat seine traditionsreiche Gala zum Saisonabschluss dem britischen Choreografen Sir Frederick Ashton (1904–1988) gewidmet und dabei unter anderem dessen Spätwerk „Rhapsody“ als Wiener Erstaufführung gezeigt.
Ballettdirektorin Alessandra Ferri gestaltete den Abend als Hommage an einen der bedeutendsten Choreografen des 20. Jahrhunderts. Ashton, der 1904 in Ecuador geboren wurde und 1988 in Sussex starb, prägte mit seinen Werken das Repertoire des klassischen Balletts nachhaltig. In Wien ist er vor allem durch „La Fille mal gardée“ bekannt, ein Stück, das auch Ferri als das meistbekannte Ballett Ashtons in der Stadt hervorhob. Bei der Konzeption der Gala ließ sich Ferri von Ashtons offener Haltung gegenüber Einflüssen aus dem klassischen Erbe leiten – etwa, wenn choreografische Anklänge an „Dornröschen“ sichtbar werden.
