Die Luzerner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Schweizer Fussballer Granit Xhaka, um zu klären, ob er sich in Zusammenhang mit möglichen gefälschten Covid-Zertifikaten strafbar gemacht hat.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern hat ein Ermittlungsverfahren gegen Granit Xhaka eröffnet. Dies bestätigte Simon Kopp. Es gehe darum zu klären, "ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt im Zusammenhang einer möglichen Erschleichung einer falschen Beurkundung oder/und Urkundenfälschung (Corona-Zertifikate)", sagte Kopp.
Unterschiedliche Impfdaten als Auslöser
Hintergrund der Ermittlungen sind Medienberichte über das Datum von Xhakas zweiter Covid-Impfung. Die SonntagsZeitung und der SonntagsBlick berufen sich auf Impfzertifikate, nennen allerdings unterschiedliche Daten: Die SonntagsZeitung datiert die zweite Impfung auf den 11. November 2022, der SonntagsBlick auf den 8. November 2022. Diese Diskrepanz ist Auslöser der medialen Berichterstattung und der nun eingeleiteten strafrechtlichen Abklärungen.
