Eine mit Sprengstoff bestückte Drohne ist nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew in den Luftraum des Nato-Staats Bulgarien eingedrungen, ohne dass Sachschäden entstanden.
Der Vorfall ereignete sich am Freitag und wurde von Ministerpräsident Rumen Radew in Sofia bestätigt. Nach seinen Worten ist eine Drohne, die mit Sprengstoff bestückt war, in den bulgarischen Luftraum eingedrungen. Radew sprach in einer Stellungnahme gegenüber der Sicherheitsrate des Landes.
Hintergrund des Vorfalls
Radew sagte weiter: "Teams der bulgarischen Grenzpolizei und des Verteidigungsministeriums des Landes seien dabei, die Herkunft der Drohne festzustellen." Damit bestätigte er, dass zwei zentrale Behörden parallel ermitteln. Der Ministerpräsident betonte zugleich, dass es bei dem Vorfall "und auch keine Sachschäden" gegeben habe.
