Die SPÖ hat ihre Kritik am Vorgehen der OMV in der Frage der Spritpreisbremse erneuert, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, die geplante Preisreduktion für Diesel nur teilweise umzusetzen.
Teilweise Umsetzung der Spritpreisbremse
Die OMV wird die vorgesehene Spritpreisbremse für Diesel nicht vollständig umsetzen. Statt der geplanten Reduktion um fünf Cent pro Liter wird der Preis nur um 2,8 Cent gesenkt. Diese Entscheidung hat erneut Kritik der SPÖ hervorgerufen, die das Vorgehen des Energiekonzerns als unzureichend bewertet.
Alois Schroll, Energie-Sprecher der SPÖ, forderte die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und die Interessen der österreichischen Bevölkerung in Bezug auf bezahlbare Energie zu vertreten. "Die ÖBAG hat als Teileigentümerin also über den Aufsichtsrat die Möglichkeiten, auf die Unternehmenspolitik der OMV AG einzuwirken", sagte Schroll wörtlich.
Einfluss der ÖBAG auf OMV
Die ÖBAG hält 31,5 Prozent der Anteile an der OMV und verfügt über einen Syndikatsvertrag mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC). Dieser Vertrag ermöglicht es der ÖBAG, Einfluss auf die Unternehmenspolitik der OMV auszuüben, insbesondere durch ihre Vertretung im Aufsichtsrat.
