Eine Spaziergängerin hat am frühen Sonntagnachmittag in Ellmau in Tirol (Bezirk Kufstein) einen toten Hund gefunden; die Ermittler fahnden nun nach dem 38-jährigen deutschen Besitzer wegen des Verdachts der Tierquälerei.

Die Passantin entdeckte das verwahrlost an einem Bachufer im Bereich der Ellmauer Au liegende Tier bei einem Spaziergang, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. „Eine Passantin hat am frühen Sonntagnachmittag bei einem Spaziergang in Ellmau in Tirol (Bezirk Kufstein) einen toten Hund aufgefunden“, sagte der Sprecher. Wie lange das Tier bereits tot war, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch unklar.

Was die Spaziergängerin fand

Die Beschreibung des Fundortes ließ auf ein lang anhaltendes Leiden schließen. „Das Tier war abgemagert und lag verwahrlost an einem Bachufer im Bereich der Ellmauer Au“, erklärte der Sprecher weiter. Nach Angaben aus den Ermittlungen war der Hund von seinem Halter buchstäblich verhungert – er wurde zum Sterben zurückgelassen.

Den entscheidenden Hinweis auf den Besitzer lieferte ein Chip im Tier. „Auf die Spur des 38-Jährigen kamen die Ermittler durch ein Hundechip-Auslesegerätes“, heißt es vonseiten der Polizei. „Als Tatverdächtiger wurde der 38-jährige deutsche Besitzer des Hundes ausgeforscht.“ Die Fahnder gehen dem Verdacht der Tierquälerei nach.