Der 1. FC Magdeburg hat am Samstag in der 2. Bundesliga Holstein Kiel mit 2:0 bezwungen, wobei beide Tore erst in der Schlussphase fielen und eine strittige Schiedsrichterentscheidung nach TV-Bildern die Partie zugunsten der Gastgeber kippte.
Vor 22.408 Zuschauern entwickelte sich am Samstagnachmittag ein intensives Zweitliga-Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel, das lange Zeit torlos blieb. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und suchten beharrlich den Weg in die gegnerische Hälfte, doch die Defensivreihen standen über weite Strecken sicher. Torchancen blieben zunächst Mangelware, weil beide Teams diszipliniert agierten und das Zentrum konsequent schlossen.
Erst gegen Ende der Begegnung nahm das Spiel entscheidend Fahrt auf. In der 83. Minute nutzte der 1. FC Magdeburg eine seiner wenigen klaren Gelegenheiten und brachte sich durch Alexander Nollenberger in Führung. Der Treffer war die Initialzündung für eine turbulente Schlussphase, in der Holstein Kiel alles nach vorne warf, um den Ausgleich zu erzwingen.
