London, 07 Juli 2026
Topgesetzter Jannik Sinner hat am Dienstag durch ein 7:5, 7:6(4), 6:3 über den deutschen Routinier Jan-Lennard Struff das Halbfinale von Wimbledon erreicht, während Alexander Zverev nach einer coronabedingten Übernachtungspause gegen Jiri Lehecka in das Viertelfinale einzog.
Sinner souverän gegen Struff
Sinner benötigte für seinen Viertelfinalerfolg 2:35 Stunden und musste im zweiten Satz einen Satzball abwehren, ehe er die Partie nach Hause spielen konnte. „Sinner bezwang Struff mit 7:5,7:6(4),6:3, nach 2:35 Stunden war das Match vorbei“, fasste die Agentur APA den Auftritt des Südtirolers zusammen. Der 24-Jährige war als „der 24-Jährige“ und „Vorjahressieger“ ins Turnier gegangen und bestätigte seine Favoritenrolle mit einer konzentrierten Leistung bei rund 30 Grad Celsius auf den Außenplätzen.
„Seit seinem Triumph im All England Club vor zwölf Monaten hat er keinen weiteren Grand-Slam-Titel mehr gewonnen“, stellte APA fest. Vor allem die Erinnerung an die Partie in Paris war frisch: „In der Pariser Hitze war Sinner in der zweiten Runde kurz vor dem angestrebten Matchgewinn noch körperlich eingebrochen und ausgeschieden.“ In London zeigte der Südtiroler diesmal keine Schwäche, auch als „der Südtiroler einen Satzball abwehren musste“ im zweiten Durchgang.
