Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach einem Besuch in der Türkei zu Gesprächen in Syrien eingetroffen. Selenskyj traf sich mit seinem syrischen Amtskollegen Ahmed al-Scharaa. Dabei betonte er die Bedeutung der ukrainischen Diplomatie: *„Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort“*, sagte er. Die Ukraine hat in den vergangenen Jahren mehrere Militärkooperationsabkommen mit Ländern im Nahen Osten unterzeichnet. Ukrainische Drohnenexperten sind bereits in der Region im Einsatz, um Schutz vor iranischen Drohnenangriffen zu gewährleisten. Selenskyj bot zudem ukrainische Hilfe zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus an. Das russische Außenministerium kommentierte Selenskyjs Reise kritisch und fragte, ob er „nichts in seinem eigenen Land zu tun“ habe. Die Ukraine verteidigt sich seit über vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Die Gespräche in Syrien sind Teil von Selenskyjs Bemühungen, internationale Unterstützung für die Ukraine zu stärken.