Sechs Schiedsrichterinnen für die WM 2026 nominiert – Keine Österreicher im Aufgebot Zürich, 9. April 2026

Die FIFA hat 52 Schiedsrichter, 88 Schiedsrichter-Assistenten und 30 Video-Match-Offizielle für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika nominiert, darunter sechs Frauen.

Die Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt und umfasst 104 Spiele. Unter den nominierten Unparteiischen sind sechs Schiedsrichterinnen, ein Zeichen für die wachsende Präsenz von Frauen im internationalen Fußballschiedsrichterwesen.

## Keine österreichischen Schiedsrichter nominiert Erstmals seit langem wird bei einer WM kein österreichischer Schiedsrichter im Einsatz sein. Die letzte Teilnahme eines Österreichers bei einem großen Turnier liegt bereits Jahre zurück: Konrad Plautz leitete Spiele bei der Europameisterschaft 2008. Bei einer Weltmeisterschaft war zuletzt Günter Benkö im Jahr 1998 als Unparteiischer aktiv.

Die Abwesenheit österreichischer Schiedsrichter bei der WM 2026 unterstreicht die internationale Konkurrenz und die hohen Anforderungen, die die FIFA an ihre Unparteiischen stellt. Österreichische Schiedsrichter waren in den vergangenen Jahren zwar regelmäßig in europäischen Wettbewerben im Einsatz, doch für die Weltmeisterschaft reichte es nicht.

## Frauen im Schiedsrichteraufgebot Die Nominierung von sechs Schiedsrichterinnen für die WM 2026 markiert einen weiteren Schritt in Richtung Gleichberechtigung im Fußball. Die FIFA setzt damit ein Signal für die Inklusion von Frauen auf höchster Ebene des internationalen Fußballs. Die genauen Namen der nominierten Schiedsrichterinnen wurden noch nicht veröffentlicht, doch ihre Teilnahme ist ein historischer Moment für den Frauenfußball.

Bereits bei früheren Turnieren hatte die FIFA vereinzelt Schiedsrichterinnen eingesetzt, doch die Zahl von sechs Unparteiischen bei einer WM ist ein neuer Rekord. Dies zeigt die wachsende Akzeptanz und Professionalisierung von Frauen in dieser Rolle. Die FIFA betont regelmäßig die Bedeutung von Diversität und Chancengleichheit im Schiedsrichterwesen.

## Austragungsorte und Umfang der WM Die WM 2026 wird in drei Ländern ausgetragen: den USA, Mexiko und Kanada. Mit 104 Spielen handelt es sich um das größte Turnier in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Die Aufteilung der Spiele auf mehrere Länder stellt hohe Anforderungen an die Logistik und die Koordination der Schiedsrichterteams.

Die FIFA hat bereits angekündigt, dass die nominierten Schiedsrichter in den kommenden Monaten an speziellen Vorbereitungskursen teilnehmen werden, um sich auf die Herausforderungen des Turniers vorzubereiten. Dazu gehören nicht nur sportliche Aspekte, sondern auch die Bewältigung von Reisebelastungen und die Anpassung an unterschiedliche klimatische Bedingungen in den drei Gastgeberländern.

Die WM 2026 wird somit nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch ein Meilenstein in der Geschichte des Fußballs sein. Die Nominierung der Schiedsrichter ist ein erster Schritt in Richtung eines reibungslosen Ablaufs des Turniers.