Washington, D.C., 6. Mai 2026

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat vorgeschlagen, börsennotierten Unternehmen zu erlauben, ihre Ergebnisse halbjährlich statt vierteljährlich zu veröffentlichen. Dies könnte eine grundlegende Änderung der seit über 50 Jahren bestehenden Offenlegungspflichten bedeuten.

Regulatorische Flexibilität und Details des Vorschlags

Gemäß den vorgeschlagenen Änderungen könnten Unternehmen wählen, einen halbjährlichen und einen jährlichen Bericht pro Geschäftsjahr einzureichen, wodurch die Häufigkeit der verpflichtenden Offenlegungen reduziert würde. SEC-Vorsitzender Paul Atkins betonte das Ziel der Maßnahme, regulatorische Belastungen zu verringern: *"Die heute vorgeschlagenen Änderungen würden Unternehmen, falls sie letztendlich angenommen werden, mehr regulatorische Flexibilität bieten."*