Leonhard Schitter, erwartet bis 2040 eine Verdoppelung des Strombedarfs in Österreich und sieht einen entsprechenden Ausbau der Erzeugung als zwingende Folge an.
Im Gespräch mit Armin Wolf erläuterte Schitter, was die prognostizierte Steigerung konkret bedeutet. "Das heißt nichts anderes, dass wir bis 2040 jene Strommenge zubauen müssen, die wir in den vergangenen 140 Jahren gebaut haben, nämlich seit das erste Kraftwerk ans Netz gegangen ist." Damit beziffert Schitter den notwendigen Zubau auf eine Größenordnung, die der gesamten historischen Erzeugungskapazität des Landes entspricht.
Schitter verwies in diesem Zusammenhang auch auf den steigenden Bedarf durch KI-Rechenzentren. Das geplante Google-Datencenter in Kronstorf werde den Strombedarf in der Region zusätzlich deutlich erhöhen und sei ein Beispiel für die neuen, industriellen Lasten, die das Netz künftig tragen müsse.
