Cox's Bazar, 25. August 2026

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children hat davor gewarnt, dass Hunderttausende Rohingya-Geflüchtete in Flüchtlingslagern im Bezirk Cox's Bazar im Südosten von Bangladesch von akutem Hunger bedroht sind.

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children warnt vor einer sich zuspitzenden Hungerkrise in den Rohingya-Flüchtlingslagern im Bezirk Cox's Bazar im Südosten von Bangladesch. Die Organisation, die in den Camps tätig ist, sieht die Versorgungslage demnach als akut gefährdet an. Konkrete Zahlen zu Erkrankungen oder Todesfällen nannte die Organisation in der vorliegenden Erklärung zunächst nicht.

Die Lager im Distrikt Cox's Bazar gelten seit Jahren als eine der größten Flüchtlingsansiedlungen weltweit. In ihnen leben Menschen, die nach gewaltsamen Vertreibungen aus Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen sind. Die humanitäre Versorgung in den Camps hängt nach Einschätzung von Hilfsorganisationen wesentlich von internationalen Hilfslieferungen ab. Sinkende Zuwendungen aus dem Ausland wirken sich laut Save the Children unmittelbar auf die Lebensmittelverteilung in den Camps aus.